Sitemap | Imprint | Contact | Subscription
DIGITAL_DENTAL.NEWS - Homepage
  
Share |
RSS-Feed

InEos Blue und neue Softwareversion inLab 3D for Abutments

100108_sirona(08.01.10) Sirona Dental Systems (D-Bensheim) startet mit gleich zwei Neuigkeiten in das Jahr 2010: Der Scanner inEos Blue nutzt kurzwelliges blaues Licht bei der Digitalisierung von Modellen und die Softwareversion inLab 3D for Abutments V3.65 ermöglicht die Konstruktion von Restauration und Mesostruktur in einem Arbeitsgang. Das Verfahren zur Fertigung individueller Abutments aus Zirkoniumdioxid ist für viele gängige Implantatsysteme anwendbar.

Modellscans mit blauem Licht
Die Bluecam-Technologie des inEos Blue sorgt für eine gute Tiefenschärfe und eine hohe Abbildungstreue am Präparationsrand. Aufgrund eines Triangulationswinkels von nur 3° sind auch tiefe Kavitäten ohne Hinterschnitte vollständig erfassbar. Ebenfalls neu sind die Verschiebeplatte sowie der Modellhalter, die ein freies Bewegen der Modelle in allen Richtungen und Winkeln ermöglichen. Mit der flexiblen Rotationsmaus können 360°-Rotationsscans in einem Kippwinkel von bis zu 105° durchgeführt werden - ideal für die Aufnahme von beispielsweise stark unterkehlten Stumpfpräparationen oder Abutments. Für die sichere Definition der okklusalen Kontaktpunkte sorgt zusätzlich die bukkale Registrierung von Ober- und Unterkiefer. Kurze Vermessungszeiten und automatische Bildauslösung (Autocapture) gewährleisten ein besonders effizientes Scannen. Über den 3D-Bildkatalog sind während des Scanvorgangs die bereits erfassten Modellbereiche kontrollierbar. Da die Scandaten nun erstmals im STL-Format gespeichert und exportiert werden können, ist eine Verarbeitung der Daten auch mit Fremdsoftware möglich.

Erhältlich ist der inEos Blue im Fachhandel ab dem 1. Februar 2010 inkl. PC und inLab 3D Software zum Listenpreis von 17.900,- Euro zzgl. MwSt.

Individuelle Implantatabutments mit Titanbasen
Die Titanbasen von Sirona samt individuell gefertigter Abutments aus Zirkoniumdioxid können nun nicht nur mit Implantaten von CAMLOG (CH-Basel), sondern auch von Astra Tech (D-Elz), BIOMET 3i (D-Karlsruhe), Dentsply Friadent (D-Mannheim), Nobel Biocare (CH-Glattbrugg), Straumann (CH-Basel) und Zimmer Dental (D-Freiburg) kombiniert werden. Der jeweils passende TiBase-Anschluss, der im Set mit Scanbody und Abutmentschraube erhältlich ist, wird mit der geschliffenen und gesinterten Zirkoniumdioxid-Mesostruktur adhäsiv verbunden.

Abutment und Krone lassen sich mit der neuen Softwareversion inLab 3D for Abutments V3.65 in nur einem Konstruktionsvorgang per Top-Down-Methode planen. Hierzu wird nach dem Erfassen der Implantatlage mit dem Scanner die vollanatomische Krone virtuell modelliert und diese für den Datensatz der Mesostruktur automatisch reduziert. Parameter wie beispielsweise Teleskopwinkel und Schulterbreite sind individuell einstellbar. Beide Komponenten - das Abutment aus Zirkoniumdioxid und die Krone aus Feldspat- oder Glaskeramik - können mit der Schleifeinheit inLab MC XL ausgeschliffen werden. Möglich ist auch die Fertigung eines teilreduzierten Abutments, das wie ein herkömmliches Kronengerüst direkt verblendet werden kann.

Sirona Dental Systems, www.sirona.de, Tel. +49 (0) 62 51 / 16 0

 




Bitte aktivieren Sie Javascript!