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Issue December 2007

Issue December 2007

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Dr. Corinna Monser 

Rund neun Monate sind vergangen seit ich Ihnen an dieser Stelle die DIGITAL_DENTAL.NEWS erstmals vorgestellt habe: Eine neue Fachzeitung, die sich ausschließlich auf die digitale Welt in der Zahnheilkunde konzen­triert, zukunftsträchtige Entwicklungen von Eintagsfliegen unterscheidet und den Leser auf den Punkt informiert – aktuell, kompakt, präzise und kompetent. Neun ereignisreiche Monate, in denen wir uns täglich von neuem darum bemüht haben, Wissenswertes rund um digitale Technologien aus den verschiedensten Bereichen der Zahntechnik und Zahnmedizin für Sie zusammenzustellen. 

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Dr. Andres Baltzer, ZTLM Vanik Kaufmann-Jinoian

Im Sinne der Qualitätssicherung und Rationalisierung von Arbeitsprozessen erfüllt die digitale und unkomplizierte Farberkennung eines Zahnes ganz gewiss die Wunschträume so manch eines Zahnarztes und Zahntechnikers. Unerlässliche Bedingung ist aber das berechtigte Vertrauen in ein solches Gerät aufgrund einer erwiesenen Verlässlichkeit der Messergebnisse. Doch während Anbieter von Zahnfarbenmessgeräten oftmals uneingeschränkte Erfolge versprechen, berichten zahllose Anwender von maßlosen Enttäuschungen.

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IndizesZahnfarbbestimmung | Farbmessgerät | Grundfarben-Analyse | Effekt-Analyse


Dipl. Ing. Matthias Busch, Prof. Dr. Bernd Kordaß

Stand der Technik ist, dass Abformungen von unbezahnten Kiefern präzise mithilfe der Technologie konventioneller 3D-Scanner digitalisiert werden können. Diese Systeme genügen zwar den technischen Anforderungen, sind aber aufgrund der hohen Investitionskosten für bestimmte Einsatzbereiche wie z. B. die dentale Totalprothetik ungeeignet. Und dies, obwohl hier hinsichtlich einer Kostenreduktion sowie der Produkt- und Prozessqualität durch den Einsatz von computergestützten Planungs-, Konstruktions- und Fertigungsmethoden Verbesserungen erreicht werden könnten. Unsere Motivation, ein eigenes 3D-Digitalisierungsverfahren zu entwickeln, gründete daher auf dem Ziel, einen wirklich kostengünstigen Scanner unter ausschließlicher Verwendung von Standard-Industriekomponenten zu entwickeln. Erst unter diesen Voraussetzungen wird die virtuelle Totalprothetik – mit der wir uns beschäftigen – wirtschaftlich erreichbar.

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IndizesDigitale Abformung | Unbezahnter Kiefer | 3D-Scanner | Matching | Konstruktionssoftware


Sebastian Quaas, Dr. Heike Rudolph

Um beim Einsatz dentaler CAD/CAM-Verfahren – dem computergestützten Design und der computergestützten Fertigung – eine hohe Präzision der Restaurationen zu gewährleisten, müssen mögliche Fehlerquellen eliminiert werden. Beim Transport der Daten zwischen den einzelnen Komponenten (Digitalisiergerät, CAD-Software, Fertigungsverfahren / CAM) können sich durch die nötige Datenverarbeitung und die eventuell unterschiedliche Dateninterpretation Einzelfehler summieren. In offenen CAD/CAM-Systemen sind deshalb definierte Schnittstellen für die einwandfrei funktionierende Kombination verschiedener Einzelkomponenten unverzichtbar. Der folgende Beitrag soll vorhandene sowie mögliche Schnittstellen offener Systeme aufzeigen und Hintergrundinformationen zu eventuellen Fehlerquellen geben.

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IndizesOffene CAD/CAM-Systeme | Schnittstellen | CAD/CAM-Prozesskette | Digitalisierung | CAD-Software


Redaktion

Vom 21. bis 24. November 2007 fand in Düsseldorf der Deutsche Zahnärztetag 2007 statt. Eine große Dentalausstellung, bei der 120 Unternehmen vertreten waren, sowie ein umfangreiches Programm, das standespolitische Versammlungen, wissenschaftliche Vorträge, Workshops, Symposien etc. umfasste, lockte über 2.000 Teilnehmer in das Congress Center Düsseldorf. Getragen wurde die Veranstaltung von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kiefer­heilkunde (DGZMK), der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), der Zahnärztekammer Nordrhein und der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe. Die gemeinsame wissenschaftliche Tagung im Rahmen dieses Zahnärztetages, die von der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ), der DGZMK und der Akademie Praxis und Wissenschaft (APW) organisiert wurde, stand unter dem Motto „Innovation Zahnerhaltung“. Und wo Innovationen Thema sind, sind digitale Technologien nicht weit.

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ZTM Bert Hochschon

Implantatgetragene Restaurationen sind immer öfter das Mittel der Wahl, um weiterhin mit einem Lächeln die Welt erobern zu können. Sie lösen zunehmend die Versorgung mit von Pfeilerzähnen gehaltenen Brücken ab und verhelfen Trägern von Totalprothesen zu unverhoffter neuer Lebensqualität. In der modernen Implantologie wird nicht nur Wert darauf gelegt, die Kaufunktion wiederherzustellen. Auch ästhetische Aspekte werden in hohem Maße berücksichtigt. Das Wohlbefinden des Patienten steht hierbei an erster Stelle. Durch moderne Technologien wie beispielsweise die Planungssoftware implant3D (med3D, CH-Zürich) wird der Arbeitsaufwand für den Chirurgen beim Setzen von Implantaten heutzutage stark reduziert. Zudem empfindet der Patient die Behandlung als weniger belastend. Ein weiterer Vorteil ist die in vielen Fällen mögliche Sofort-Belastung der Implantate durch provisorische Brücken.

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Indizes3D-Implantatplanung | Bohrschablone | Oberkiefer-Totalprothese


Natürlicher Farbverlauf mit IPS Empress® CAD

Dr. Thomas T. Teel

Die Erweiterung der Familie der IPS Empress Keramik (Ivoclar Vivadent, FL-Schaan), die sich seit fast 20 Jahren auf dem Markt bewährt, um die Blockmaterial-Variante IPS Empress CAD, bietet Zahnärzten neue Möglichkeiten in der digitalen Zahnmedizin. Wird der Zahnersatz mithilfe des CAD/CAM-Systems CEREC 3D (Sirona Dental Systems, D-Bensheim) hergestellt, können Patienten aufgrund der Chairside-Fertigung in nur einer Sitzung mit ästhetisch akzeptablen Lösungen versorgt werden. Da IPS Empress CAD in Ästhetik, Funktion und klinischem Verhalten dem Ursprungsmaterial gleichzusetzen ist, eröffnen sich hiermit neue Wege: über 100 verschiedene Blockgrößen und Farben sowie unterschiedliche Transluzenzen können miteinander kombiniert werden.

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IndizesEinzelkrone | Computer Aided Design | Computer Aided Manufacturing | Glaskeramik | Adhäsivtechnik


ExpertEase® plant implantologische Eingriffe im Detail

Dr. Dr. Steffen Hohl

Die Möglichkeiten der Implantologie sind heutzutage faszinierend. Allerdings ist das Behandlungsziel am Anfang einer Implantattherapie für den Patienten häufig nicht ausreichend nachvollziehbar. Auch haben der Implantologe, der Prothetiker und das Dentallabor vor der Implantateinbringung in der Regel keine genaue räumliche Vorstellung von der Situation im Mund bei der anschließenden Versorgung. Bei der Implantatplanung erlauben zweidimensionale Panoramaschichtaufnahmen (PSA) nur eine eingeschränkte Beurteilung der vorhandenen Knochensubstanz. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine räumliche Analyse des Knochenlagers erforderlich ist. In diesen Fällen besteht stets das Risiko, dass das Implantat nicht optimal im Kieferknochen platziert wird und bei der Insertion wichtige anatomische Strukturen verletzt werden. Herkömmliche Röntgenbilder oder konventionelle Prothetikbohrschablonen bieten dem Implantologen hier keine 100-prozentige Sicherheit.

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Indizes3D-Diagnostik | 3D-Implantatplanung | Scanprothese | Bohrschablone | Offenes Planungsprogramm


Redaktion

Rapid-Prototyping-Verfahren spielen bereits seit einigen Jahren in der Schmuckindustrie eine bedeutende Rolle. So mancher kleine Betrieb aus dieser Branche, der sich seinerzeit gegen die Digitalisierung dieses traditionsreichen Handwerksberufs gewehrt hat, bereute diese Entscheidung in der Folgezeit schmerzhaft: Für viele bedeutete die folgenschwere Konsequenz ihres Beharrens auf althergebrachte Fertigungsmethoden das betriebswirtschaftliche Aus. Dr. Volker Schillen, Technischer Direktor des Unternehmens envisionTEC (D-Gladbeck), welches das Rapid-Prototyping-System Perfactory® entwickelt und produziert, sieht deutliche Parallelen zwischen der Schmuck- und der Dentalbranche.

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IndizesRapid-Prototyping | DLP-Printing | Computer Aided Design


Christian Kops

Die komplette IT (Informationstechnik)- und TK (Telekommunikation)-Vernetzung wird immer stärker eine Grundvoraussetzung, um die vorhandenen und kommenden Technologien – sei es in der Zahnarztpraxis oder im Dentallabor – sinnvoll nutzen zu können. Die „Ein-PC-Praxis“, in der am Empfang ein Computer das Einlesen der Versichertenkarte und die Abrechnung übernimmt, ist nicht mehr hinreichend und gilt bereits als Auslaufmodell.

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IndizesDigitale Zahnarztpraxis | Betriebssystem | Server | Hardware | Praxismanagementsoftware




Mit dem Brennofen Multimat NT, dem Brenn- und Pressofen Multimat NT press und dem Multimat Easy stellt DeguDent (D-Hanau) eine neue Generation von Keramiköfen vor.
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7. Keramik-Symposium Düsseldorf

Redaktion

Rund 250 Zahnärzte und Zahntechniker fanden sich am 21. November 2007 im Congress Center Düsseldorf zur Vorveranstaltung der AG Keramik zum Deutschen Zahnärztetag 2007 in Düsseldorf ein. Im Rahmen des 7. Keramik-Symposium fand auch die Verleihung des Forschungspreises „Vollkeramik 2006“ statt. Das Thema der Veranstaltung, die von Prof. Dr. Jörg R. Strub, Ärztlicher Direktor der Abteilung Zahnärztliche Prothetik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Breisgau, moderiert wurde, lautete „Das große 1 X 1 vollkeramischer Restaurationen“.

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Redaktion

Keramiken sind bezüglich der Biokom­patibilität Metallen vorzuziehen. Metalle jedoch sind Keramiken hinsichtlich der Festigkeit überlegen. Der Werkstoff Zirkoniumdioxid gilt für viele aufgrund der herausragenden Materialeigenschaften als die perfekte Lösung. Als „weißer Stahl“ propagiert findet diese Keramik für immer mehr Aufgaben Anwendung, die bislang dem Einsatz von Metallen vorbehalten waren. Um zu beleuchten, inwieweit der Verdrängungsprozess durch Zirkoniumdi­oxid bereits fortgeschritten ist und welche grundsätzlichen Unterschiede im klinischen Handling bestehen, fand am Samstag, den 10. November 2007, in Zürich, Schweiz, das Symposium „Zirkondioxid in der Zahnmedizin. Facts & Fictions“ statt. Veranstalter war das schweizerische Unternehmen International Concepts. Dr. Urs Brodbeck, Inhaber einer Privatpraxis in Zürich, führte als Moderator durch das Programm.

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CEREC 2007 in Zürich

Redaktion

1. Mai 1986, Ballsaal des Hotel Zürich: Prof. Dr. Werner Mörmann von der Universität Zürich stellt anhand eines Videos das CEREC 1-System vor. Ein Raunen geht durch die Reihen der Zuschauer. Viele zweifeln an der Tauglichkeit des neuen Verfahrens, manche glauben, dass es sicherlich noch an die zwanzig Jahre dauern wird, bis diese Technik ausgereift sein wird ... .

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Redaktion

„Die Zahnheilkunde steckt mitten in einer großen Entwicklung: Vollkeramik wird sämtliche Metalle im Mund verdrängen und in absehbarer Zeit wird in allen Indikationsstellungen ausschließlich mit diesem Material gearbeitet werden. Doch ergeben sich in Abhängigkeit von der Indikationsstellung, der Technologie- und Materialauswahl und der gewählten Befestigungsmethode ganz unterschiedliche Anforderungsprofile an den verwendeten Werkstoff. Diese Anforderungen in den verschiedenen Indikationsstellungen zu definieren und spezifische Lösungsansätze zu vermitteln, soll Ziel dieses Symposiums sein.“ Mit diesen einleitenden Worten von Prof. Dr. Gerwin Arnetzl, Medizinische Universität Graz, Österreich, war die Themenstellung des 1. Internationalen CAD/CAM-Symposiums „Vollkeramik in aller Munde“, welches vom 9. bis 10. November 2007 im Studio 44 der Österreichischen Lotterien in Wien stattfand, bereits gegeben.

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Redaktion

Das Unternehmen med3D (CH-Zürich / D-Heidelberg) ist Hersteller der Planungssoftware implant3D. Regelmäßig werden auch in Deutschland an wechselnden Veranstaltungsorten zu dieser Software Einführungsschulungen für Zahnärzte und Zahntechniker angeboten. Die Seminare sind als Intensiv-Workshops für drei bis maximal sechs Teilnehmer konzipiert. Eine solche Schulung fand am Mittwoch, den 5. Oktober 2007, im rheinländischen Langenfeld statt.

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IndizesWorkshop | 3D-Implantatplanung | Planungssoftware | Bissschiene | Bohrschablone


CAD/CAM-gefertigte Qualitäts-Gerüste zu günstigen Preisen

Redaktion

Im Jahr 2003 machte ZT Frank Prünte in seinem Labor in Unna die ersten Erfahrungen mit Zirkoniumdioxid. Durch die verstärkte Medienpräsenz dieses Materials, sprachen immer häufiger Patienten ihre Zahnärzte auf Versorgungen aus dem „weißen Stahl“ an und diese wiederum ZT Prünte. Um der Nachfrage zu entsprechen, wurde zunächst das Schleifen der Gerüste bei einem Fräszentrum in Auftrag gegeben, das Verblenden erfolgte im eigenen Labor. ZT Prünte war schnell von der Ästhetik und Passgenauigkeit begeistert. Aber: Mit zu jener Zeit 100,- bis 150,- Euro pro Einheit waren die Kosten beim Einkauf der Gerüste zu hoch, um einen Gewinn zu erzielen. Doch auch die Investition in ein eigenes CAD/CAM-System schien nicht in Frage zu kommen, da die wirtschaftliche Prüfung ergab, dass für eine Amortisation der Anschaffungskosten, die Anzahl zu fertigender Einheiten nicht ausreichte.

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IndizesFräszentrum | Laborkonzept | CAD/CAM | Zirkoniumdioxid


Helmut Thewalt

Bildbearbeitung heißt heutzutage das Stichwort, wenn beispielweise langweilige Familienportraits aus dem heimischen Wohnzimmer plötzlich peppig und interessant wirken sollen. So wird die Gruppe am Rechner einfach aus dem Original-Hintergrund ausgeschnitten und – je nach Wunsch – vor einem karibischen Sonnenuntergang oder auf dem Gipfel des Mount Everest neu platziert. Die Bilder der neuen Umgebung stammen in der Regel per kostenlosem Download aus dem Internet. Meistens ist bei genauer Betrachtung dieser bearbei­teten Bilder der „Betrug“ leicht festzustellen: Die Gruppe hätte auch mit einer stumpfen Nagelschere ausgeschnitten anschließend auf ein Bild aus dem Reisekatalog aufgeklebt werden können, so deutlich sind die Schnittkanten zu erkennen. Wird der „Künstler“ auf gewisse technische Mängel angesprochen, folgen Entschuldigungen wie „Ich bin erstens kein Profi und zweitens kann ich mit meinem Bildbearbeitungsprogramm nicht besser arbeiten“.

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IndizesDigitalfotografie | Fotomontage | Motivsuche | Bildbearbeitung





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