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Ausgabe April 2010 RSS-Feed

Ausgabe April 2010

ZT Markus Lensing

CAD/CAM revolutioniert die Zahntechnik und Zahntechniker allerorten versuchen, sich auf diese Entwicklung einzustellen. Entwicklung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass CAD/CAM sich nicht nur auf die Herstellung von z. B. Brückengerüsten und Implantatabutments beschränken wird. Speziell das Rapid Protoyping wird die Herstellung von Modellgussprothesen (die dann umbenannt werden müssten), Langzeitprovisorien, Totalprothesen und sicherlich noch weitere Bereiche stark verändern. Aber was bedeutet das für die Ausbildung zum Zahntechniker?

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Dr. Dr. Jörg Schlieper

Mit zunehmendem Einzug der Digitalen Volumentomografie (DVT) in die chirurgisch tätige Praxis gewinnt die geführte Implantatinsertion mithilfe der dreidimensionalen Implantationsplanung und geeigneter Schablonen immer mehr an Bedeutung. Der Mehraufwand an Labortechnik, Material und Zeit sollte dabei für den Zahnarzt so gering wie möglich gehalten werden. Ein System von aufeinander abgestimmten Komponenten bestehend aus radiologischer Bildgebung (DVT), Implantationsplanungssoftware, labortechnischer Herstellung der Schablone, Instrumentarium für die Implantatbettaufbereitung und geführter Implantatinsertion kann dieses Kriterium am ehesten erfüllen.

Literaturverzeichnis

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IndizesDVT | dreidimensionale Implantationsplanung | Implantatinsertion | schablonengestützte Implantation


ZTM Jan Rißmann

Aufgrund der ständigen Weiterentwicklung bestehender sowie der Einführung neuer digitaler Technologien in der Zahnheilkunde scheint es, als ergäben sich unbegrenzte Möglichkeiten für Zahntechniker und Zahnärzte. Zusätzlich zu den derzeitigen Innovationen rund um Computer-Aided Impressioning (CAI) und Rapid Prototyping (RP) ist auch der Bereich der subtraktiven Fertigungsverfahren noch immer von Neuerungen geprägt. Die Anzahl der fräsbaren Materialien und realisierbaren Indikationen steigt – dank der Optimierung von Fräs- und Schleifmaschinen sowie der zugehörigen Software – stetig.

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IndizesCAD/CAM | kombinierter Zahnersatz | Tertiärstruktur | Titan


Dr. Gerwin V. Arnetzl, Univ.-Prof. Dr. Gerwin Arnetzl

Die perfekte provisorische Versorgung des Patienten nach Implantation in einer Einzelzahnlücke stellt den Zahnmediziner vor eine anspruchsvolle Herausforderung. Zu bevorzugen sind nicht abnehmbare Provisorien und es sollte gewährleistet sein, dass kein Reiz auf das periimplantäre Gewebe ausgeübt wird. Zudem sollte die Interimsversorgung einerseits ein gewisses Maß an Ästhetik aufweisen – insbesondere im Frontzahnbereich – und gleichzeitig dennoch kostengünstig sein. Alle diese Punkte können bei Umarbeitung einer CEREC-gefertigten Bohrschablone zu einer provisorischen Klebebrücke ideal berücksichtigt werden.

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IndizesImplantologie | Bohrschablone | CEREC | Provisorium | Klebebrücke


Vom 30. April bis 1. Mai 2010 lädt WIELAND Dental + Technik (D-Pforzheim) zum Forum „Pole Position 2010“ im Porsche Museum in Stuttgart-Zuffenhausen ein. Unter dem Motto „vollanatomisch, vollautomatisch, vollkeramisch“ stellt das Unternehmen sein Frässystem ZENOTEC T1 vor und widmet sich der Frage, wie moderne CAD/CAM-Technologie Zahntechniker unterstützt, gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen zu meistern.

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Ende Januar 2010 wurde in Düsseldorf eine neue Fachgesellschaft ins Leben gerufen: Die International Society for Digital Dentistry (kurz ISDD) richtet sich sowohl an Zahnmediziner als auch an Zahntechniker und an all jene, die die Digital Dentistry global gezielt vor­antreiben.

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Drs. Drs. Jules Poukens, Ing. Paul Laeven, Ing. Maikel Beerens, Drs. David Koper, Dr. Dr. Bernd Lethaus, Prof. Dr. Dr. Peter Kessler, Prof. Dr. Jos Vander Sloten, Prof. Dr. Ivo Lambrichts

Similar to the current developments in dentistry, CAD/CAM and Additive Manufacturing (AM) are getting increasing attention in the medical sector as well. One of the most important medical fields is cranio-maxillofacial surgery where defects of the face (e.g. absence of a nose, ear, or eye) have a severe psycho-social impact. Innovative software options and additive manufacturing methods enable the conversion of scans into a virtual three-dimensional model, virtual design of medical parts and subsequent production of these custom implants from a solid or resorbable material.

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IndizesAdditive manufacturing | surgical implant | skull defect


Der Einzug der computergestützten Fertigung von Zahnersatz in die Zahntechnik ist für Dentallabore mit großen Herausforderungen verbunden. Zahntechniker sehen sich zahlreichen neuen Fragestellungen hinsichtlich der Auswahl von Equipment und Materialien gegenüber gestellt. Und mit der Entscheidung für ein CAD/CAM-System sowie den Zulieferer für Rohlinge ist es noch lange nicht getan. Auch auf scheinbare Kleinigkeiten wie die Auswahl der Fräswerkzeuge sollte ein besonderes Augenmerk gelegt werden, um eine optimale Prozesssicherheit sowie Standzeit der Werkzeuge sicherzustellen.

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Dr. Nicole Gilges

Durch die Integration eines digitalen Orthopantomografen mit einem zusätzlichen Modul für die Volumentomografie (VT) in die Praxis eröffnet sich Zahnärzten die Möglichkeit, ihren Patienten im Rahmen einer implantologischen Behandlung eine valide Diagnostik und Planung zu bieten. Behandlungsabläufe können durch Nutzung des Gerätes optimiert, der Zeitaufwand gering gehalten und die Strahlenbelastung reduziert werden.

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IndizesDigitales Röntgen | Implantationsplanung | volumetrische Darstellung


2. Fachkongress CAD/CAM und Rapid Prototyping in der Zahntechnik

300 Tagungsteilnehmer und 1.000 Besucher lockte die Fachmesse Rapid.Tech im Jahr 2009 nach Erfurt. Der im Vorjahr erstmals veranstaltete Fachkongress „CAD/CAM und Rapid Prototyping in der Zahntechnik“ ergänzte die bewährte Kombination aus Messe, Anwendertagung und Konstrukteurstag erfolgreich. Zahlreiche Referenten folgen auch diesmal dem Ruf des Kongressinitiators Antonius Köster, anerkannter CAD/CAM- und Rapid Prototyping-Experte, und gestalten die Folgeveranstaltung am 18. und 19. Mai 2010.

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Praxisverwaltungssoftware bietet individuelle Lösungen

DENSoffice EXPERIENCED (DOX) heißt die aktuelle Version der Praxismanagementsoftware aus dem Hause DENS. Bereits 1988 gegründet, ist das Unternehmen seit dem 1. Oktober 2009 in neuen Geschäftsräumen in Teltow, unweit der Berliner Stadtgrenze, ansässig. Neuigkeiten gibt es jedoch auch in Sachen Software: DENSmarketing heißt die aktuellste Neuentwicklung, die DOX ab sofort ergänzt. Hierbei handelt es sich um ein multimediales Modul, das speziell für die Patientenberatung entwickelt wurde und neben Grafiken, 3D- und Videoanimationen auch eine patientenindividuelle Aufklärungsmappe bietet.

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IndizesSoftware | Praxisverwaltung | Abrechnung | Leistungserfassung | Marketingmodul


ZENOTEC T1

Ein Jahr nach der ersten Präsentation des Frässystems ZENOTEC T1 im Rahmen der IDS in Köln gewährt das Unternehmen WIELAND Dental + Technik (D-Pforzheim) einen spannenden Einblick in die Produktionsabläufe und technischen Details der Fertigungseinheit. Für diese zeichnen verschiedene Kooperationspartner – z. B. ein Spezialist für Motortechnik und ein Unternehmen, das Steuerungssoftware entwickelt – verantwortlich, deren gesammeltes Know-how in die ZENOTEC T1 einfließt.

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IndizesFräsmaschine | Maschinenbau | CAD/CAM | 5-Achs-Simultanfräsen


Martin Deola

Bei der Behandlungseinheit TENEO von Sirona Dental Systems (D-Bensheim) besteht die Möglichkeit der Ferndiagnose und Fernwartung. Hierzu greift der Servicetechniker über eine sichere Internetverbindung auf die Einheit zu und prüft mögliche Fehlermeldungen. Der Zugriff erfolgt über den Praxis-Computer, der wiederum mit der Einheit verbunden ist. Die Behandlungseinheit meldet ihm alle Fehler und Ereignisse in Elementen von TENEO und den angeschlossenen Geräten, die elektronisch mit der Einheit verbunden sind, beispielsweise Defekte in einer Platine, an den Antrieben oder im Amalgam­abscheider.

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IndizesBehandlungseinheit TENEO | Ferndiagnose | Fernwartung | Dental Unit Management Console (DUMC)


Was vor gut drei Jahren als Idee begann und auf der IDS 2009 in ausgereifter Form präsentiert wurde, wird in 2010 erfolgreich fortgesetzt: Gleich zwei neue Standorte erweitern das Netzwerk Zfx. So öffnete Zfx in Berlin am 26. März seine Tore, ein weiteres Fräszentrum folgt am 28. Mai in Frankfurt. Ein guter Grund für die Redaktion der DIGITAL_DENTAL.NEWS, die bereits in Ausgabe Juni 2009 ausführlich über das Franchise-Angebot des Unternehmens berichtete, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

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IndizesCAD/CAM | Frästechnik | Franchise-Konzept | Fräszentren-Netzwerk


Ab sofort bündelt Straumann (CH-Basel) sowohl Produkte für die computergeführte Chirurgie als auch für das intraorale Scannen und die CAD/CAM-Fertigung von Prothetik unter der neuen Dachmarke Straumann Digital Solutions.

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3M ESPE (D-Seefeld) hat Kooperationsvereinbarungen mit den Unternehmen 3Shape (DK-Kopenhagen) und Dental Wings (CA-Montreal) bekannt gegeben.

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Planmeca (FI-Helsinki) kündigt ein DVT-System mit integriertem Gesichtsscanner an: Planmeca ProMax 3D ProFace erzeugt zusätzlich zur digitalen Kiefer-Gesichts-Radiografie realistische 3D-Gesichtsfotografien. Hierzu tasten Laser die Gesichtsgeometrie ab und Digitalkameras erfassen die Farbtextur des Gesichts.

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Workshop mit den Scannern 3Series und 5Series von dental wings

19. März 2010. Alling bei München. Trainingscenter der digital dental solutions GmbH (D-Gründwald). Erster frühlingshafter Tag in diesem Jahr. Strahlender Sonnenschein. 18 Grad Celsius. Trotzdem fanden sich rund 20 Zahntechniker und Zahnärzte in der Zeit von 15 bis 19 Uhr zu einem Workshop mit den Scannern 3Series und 5Series von dental wings ein. Die Gäste wurden von ZTM Wolfgang Schaal, dem Geschäftführer des Unternehmens digital dental solutions, und ZTM Jörg Bies, dem Referenten, begrüßt. 

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„Die positive Resonanz hat alle unsere Erwartungen übertroffen!“ So resümierte ZTM Wilfried Mauntel, Geschäftsführer des Fräszentrum West (D-Korschenbroich), seine Freude über 111 Anmeldungen zu dem von ihm veranstalteten Expertensymposium 2010 am Freitag, den 19. März 2010, im BORUSSIA-PARK in Mönchengladbach. Die Teilnehmer erwarteten zwei interessante Vorträge zu den Themen Zirkoniumdioxid und Registriertechniken sowie eine Live-Demonstration des Lava Chairside Oral Scanner C.O.S. (3M ESPE, D-Seefeld).

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Heraeus Kulzer (D-Hanau) hat das Materialangebot für die 400 Anwender des CAD/CAM-Systems cara erweitert. Neben Zirkoniumdioxid und zwei Kunststoffen ist nun auch eine NEM-Legierung auf Kobalt-Chrom-Basis erhältlich.

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Das englischsprachige Taschenbuch „Fundamentals of Digital Imaging in Medicine“ von Dr. Roger Bourne erschien im Januar 2010 beim Springer-Verlag und vermittelt einen tiefgehenden Einblick in die komplexen technischen Grundlagen der digitalen Bildgebung. So werden umfassende Erklärungen zu den Prinzipien des radiologischen Image Processing geboten.

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Das Unternehmen Hermle (D-Gosheim) wagte bereits im Jahr 1987 den Einstieg in die CNC-Technik. Heute zeigt es mit mehr als 18.000 erfolgreich installierten Maschinen weltweite Präsenz. Die Kunden stammen nicht nur aus dem Werkzeug- und Formenbau, sondern auch u. a. aus der Luft- und Raumfahrt- sowie der Automobilindustrie. Internationales Renommee genießt der Konzern ebenfalls im Bereich der Medizintechnik. Die Fräsmaschine C 20 U bietet Hermle nun auch für dentale Anwendungen an.

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