Ausgabe Oktober 2007 | |
Gastkommentar ZTM Rupprecht Semrau Als „Werkstoff der Zukunft“ ist Zirkondioxid derzeit in aller Munde. Berichten Kollegen aus Zahntechnik und Zahnmedizin über ihre neuesten Erfahrungen mit Zirkondioxid, werden stets Bilder von hervorragenden Arbeiten präsentiert, die aufgrund ihrer Stabilität, Passgenauigkeit und Ästhetik überzeugen. Doch oftmals trügt der Schein!
| |
Anwendung numerischer Methoden in der Zahnheilkunde Computersimulation kieferorthopädischer, implantologischer und prothetischer Behandlungsaufgaben Im ersten Teil dieses Beitrags wurden die Einsatzmöglichkeiten numerischer Methoden in der zahnärztlichen Behandlungsplanung auf der Basis von dreidimensionalen Patientendaten vorgestellt. Dabei wurde zunächst das Grundprinzip der Finite-Elemente-Methode (FEM) erläutert, bei der ein Körper in eine Vielzahl kleiner mechanischer Elemente zerlegt wird. Unter Annahme bestimmter biomechanischer Bedingungen können mit dieser Methode auch zahnmedizinische Fragestellungen simuliert werden. Die Anwendung auf die kieferorthopädische Behandlungsplanung wurde bereits ausführlich beschrieben. In diesem zweiten Teil folgen nunmehr Beispiele aus der zahnärztlichen Prothetik und der zahnärztlichen Implantologie. | |
Inhaltsverzeichnis
| |
Physikalisches Farbsystem und menschlicher Farbeindruck (Teil 1) Dr. Andres Baltzer Farben und Formen aus der Naturbeobachtung dienen seit jeher in allen Kulturen als Ausdrucksmittel zur Formulierung von weltanschaulichen Modellen. Natürliche Phänomene wie der Regenbogen (Abb. 1), der die stets gleiche Farbabfolge Rot-Gelb-Grün-Blau und eine kreisrunde Anordnung im Farbraum aufweist, haben gewiss inspiriert. Eine große Anzahl philosophischer Modelle und metaphysischer Welterklärungen ist im Laufe der Kulturgeschichte entstanden. Ein virtueller Spaziergang durch die verschiedenen Welten der Farben und Formen ist dank des Internets kein Problem und äußerst spannend. Repräsentativ sei beispielsweise auf das Modell der alten islamischen Tradition (Abb. 2) hingewiesen, dessen Vernetzung von Farben, Elementen und Eigenschaften bemerkenswert ist: Die Systematik durch Farbgegenüberstellung von Rot-Grün und Gelb-Blau findet sich noch heute in physikalisch fundierten Farbmodellen. | |
Treffpunkt für Wissenschaft und Praxis 15. CEREC Masterkurs und Jahrestagung der DGCZ Redaktion Am 21. und 22. September 2007 zog es circa 500 CEREC-Anwender aus aller Welt in die deutsche Hansestadt Hamburg. Der Anlass: In den großzügigen Räumlichkeiten des angesagten Kongresshotels Grand Elysee fand der 15. CEREC Masterkurs und die Jahrestagung der DGCZ (Deutsche Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde) statt (Abb. 1). Die Veranstaltung erfreute sich einer international bunt gemischten Teilnehmerschar, die aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Norwegen, Finnland, Italien, Russland, England, Australien sowie dem Nahen und Fernen Osten anreiste. Neben einem umfassenden Vortragsprogramm erwartete die Teilnehmer eine Industrie-Ausstellung, in deren Rahmen 18 Hersteller mit Produkten und Beratungsteams vertreten waren.
| |
"Führerschein für die CAD/CAM-Technologie" Im nächsten Jahr wird an der Ludwig-Maximilians-Universität München erstmals eine strukturierte Weiterbildung zum Thema „CAD/CAM-gestützte Herstellung von Zahnersatz“ angeboten. Prof. Dr. Daniel Edelhoff, ZT Josef Schweiger und ZTM Kurt Reichel, die an diesem Projekt maßgeblich beteiligt sind, gaben der Redaktion der
| |
Computer Aided Overpress - just as simple Prof. ZTM Horst Koinig Die in diesem Beitrag vorgestellte computergestützte Überpresstechnik (CAO) ist einfach und sicher. Dies sind Attribute, die derzeit in der Dentalwelt schwer zu finden sind. Die Markteinführung ständig neuer Materialien und Techniken in immer kürzer werdenden Abständen lassen kaum Zeit für eine objektive Orientierung – abgesehen von der Kostenintensität innovativer Techniken wie beispielsweise CAD/CAM, die viele zahntechnische Betriebe in arge Bedrängnis bringen. Hinzu kommt die wachsende Konkurrenz in Form von ausländischen Billiganbietern vor allem aus dem asiatischen Raum. Dennoch ist jedes zahntechnische Labor gefordert, den Kunden – vom Behandler bis hin zum Patienten – ein optimales Leistungsspektrum zu präsentieren. | |
"Triple Mikey" - ein neues Konzept zur Korrelation mit CEREC 3D Dr. Horst Michael Birkhoff Das Problem der unzuverlässigen Korrelation, wenn ein distaler Referenzzahn nicht zur Verfügung steht oder aus sonstigen Gründen keine ausreichende Referenzfläche vorhanden ist, ist allgemein bekannt. Das Prinzip der Korrelation in der CEREC 3D-Software (Sirona Dental Systems, D-Bensheim) beruht darauf, dass die oberen und unteren 15 % eines optischen Abdrucks (OI) mit den oberen und unteren 15 % eines sich in einem anderen Bildkatalog befindlichen OI verglichen werden. | |
Internetplattform für Zahnärzte rund um das Thema Kostenerstattung | |
Klinische Anwendungen des 3D Accuitomo-Kegelstrahl-CT Prof. Dr. Hans-Göran Gröndahl In den meisten klinischen Feldern der Zahnmedizin spielt das Röntgen eine Schlüsselrolle. Die recht komplizierten anatomischen Konstellationen machen oft Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Richtungen erforderlich, um eine gründliche Untersuchung von Zähnen und Kiefern zu ermöglichen. Dennoch fehlte bis zur Entwicklung eines Kegelstrahl-CT-Verfahrens für begrenzte Darstellungsvolumina eine einfache, erschwingliche, strahlungsarme – und doch hochwertige – technische Möglichkeit zur dreidimensionalen Bilddarstellung von Zähnen und Kiefern. | |
Zum Wohle der Patienten: Nutzung innovativer Technologien in der Zahntechnik (Teil 1) ZTM Helmut Storck, ZT Rainer Wenzel Die verschiedenen Bereiche der Zahntechnik unterliegen einem stetigen Wandel. Innovationen schaffen ganz neue Möglichkeiten für die Fertigung auch von umfangreichem Zahnersatz. Mit der Beschreibung des nachfolgenden Patientenfalls möchten wir aufzeigen, welche Möglichkeiten die Zahntechnik heute bieten kann. Zum Einsatz kam unter anderem die CAD/CAM-Technologie KaVo Everest (KaVo Dental, D-Biberach), die Galvano-Technologie Preciano iQ (Heraeus Kulzer, D-Hanau) und die Technologie der Cranial-System-Prothetik (TMHS-Dentaltechnik, D-Ludwigshafen). | |
"Am Mute hängt der Erfolg." Theodor Fontane Redaktion Für die Reorganisation eines Dentallabors gibt es diverse Auslöser. Je nach Art des Impulses sind die Veränderungen hinsichtlich Ausrichtung und Umfang sehr unterschiedlich. Maßgebliche Voraussetzung für jede Veränderung ist, dass alle Beteiligten verstehen, warum, und sich zugleich einig sind, dass diese Veränderung just zu diesem Zeitpunkt notwendig ist. Der Mensch – das Gewohnheitstier – liebt zwar die Beständigkeit, aber insbesondere die Drohkulisse einer wirtschaftlichen Krise weckt häufig ungeahnte Energie, Kreativität und auch Mut bei der Suche nach einer Lösung. | |
Exklusive Zahnklinik, voll digitalisiert, mit Blick auf den Rhein sucht ... ... Kunden und Patienten mit höchsten Ansprüchen. Redaktion Köln, Agrippinawerft 24, viertes Obergeschoss: Wenn der Besucher die Clinic Rheinauhafen betritt, findet er sich vor einer äußerst modern gestalteten Rezeption wieder. Telefon und PC scheinen alles zu sein, was die freundliche junge Dame am Empfang für ihre Arbeit benötigt (Abb. 1). Es sind weit und breit keine Karteikartenschränke, keine Aktenordner etc. in Sicht. Der offen vom Flur abgehende Warteraum besticht wie der übrige Teil der Klinik, die sich über die gesamte Etage des Gebäudes erstreckt, durch eine minimalistisch anmutende Einrichtung. Die Wände sind in warmen Creme- und Erdtönen gehalten. Wie wahllos drapiert stehen schicke, braune Ledersessel verstreut im Raum ... | |
Erfolgsstory wird in Deutschland fortgesetzt Eröffnung des Produktionslabors Suntech Dental Redaktion 1992 gründete Dr. Derek Diasti das Unternehmen Coast Dental Services Inc. (USA-Tampa). Ziel dieses Unternehmens ist es, Dental Center zu gründen, in denen Patienten alle Leistungen der Zahnheilkunde, von der professionellen Zahnreinigung über die restaurative Behandlung bis hin zum Bleaching, erhalten. Schon im Jahr 1996 eröffnete das Unternehmen das 29. Dental Center in den USA. Das Konzept hat sich als so erfolgreich erwiesen, dass inzwischen weit über 100 dieser Center im Südwesten der USA etabliert sind. Coast Dental Services beschäftigt heute insgesamt 750 Angestellte, davon mehr als 350 Zahnärzte und Dentalhygieniker. | |
Veranstaltungskalender | |
Rätselhaft | |
Ein Scanner auf Reisen Redaktion Die siebte Station der Roadshow „Einstieg in die wunderbare Welt der digitalen Modellierung“ des Unternehmens Heimerle + Meule (D-Pforzheim) mit dem erstmalig auf der IDS 2007 präsentierten Laserlinien-Dentalscanner OpenScan HM5 quer durch Deutschland war am 31. August 2007 Köln. Begonnen hatte die Reise des Scanners Ende Mai in Saarbrücken, von wo aus ihn der Weg über Kaiserslautern, Nürnberg, Stuttgart, Trier und Dortmund in die Domstadt am Rhein führte. Es folgten die Städte Berlin, Leipzig, Frankfurt, Augsburg sowie Saarbrücken. Weitere Termine finden am 19. Oktober in Freiburg und am 7. November in Karlsruhe statt. | |
"Tausche Wachsmesser gegen CAD/CAM-Technologie" Redaktion 21. September 2007, 9.30 Uhr, CCN CongressCenter Nürnberg, Raum Singapur. Mehr als 70 Anwender des inLab-Systems (Sirona Dental Systems, D-Bensheim) treffen sich im prall gefüllten Raum zum Workshop „Das inLab-System: User fragen Heavy User – Tipps zum aktuellen Hard- und Softwarestand“.
| |
Der Weg zum professionellen Dentalfoto (Teil 1) Thomas Henninger Ein gutes Dentalfoto wird nicht bestimmt durch den Anschaffungspreis der Kamera. Vielmehr entscheidet die Anwendung einiger Tricks und Hilfsmittel darüber, ob ein Foto professionell wirkt oder nicht. Die dentale Fotografie darf generell als anspruchsvoll bezeichnet werden: Zu den Tücken der Makrofotografie mit dem Problem der Tiefenschärfe muss auch die schwierige Lichtsituation im Mund berücksichtigt werden. Natürlich macht auch hier erst ein wenig Übung den Meister. Um für ein gelungenes Dentalfoto bestens ausgerüstet zu sein, berichte ich Ihnen in dieser und der folgenden Ausgabe von Kriterien für den Kamerakauf und stelle einige Tricks und Hilfsmittel vor. | |
Kleinanzeigen | |