Ausgabe März 2009 | |
Interview mit Dr. Markus Heibach, Geschäftsführer des VDDI Nur noch wenige Tage sind es, bis die 33. Internationale Dental-Schau (IDS) in Köln für Aussteller und Fachpublikum aus der ganzen Welt ihre Pforten öffnet. Was die Besucher dort erwarten wird und welche Rolle digitale Technologien bei der diesjährigen IDS spielen, weiß Dr. Markus Heibach, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Dental-Industrie (VDDI). | |
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Susan Kallweit, Mario B. Kallweit In den letzten Jahrzehnten hat sich die Implantatchirurgie zu einer etablierten Behandlungsform in der täglichen Praxis entwickelt. In die Behandlungskonzepte fließen heute zunehmend digitale Verfahrensweisen ein, die sowohl die präoperativen Planungsmöglichkeiten erweitern und deutlich verbessern als auch die Präzision bei der Fertigung der implantatgetragenen Versorgungen erhöhen. Die moderne 3D-Diagnostik ermöglicht beispielsweise eine präzisere Beurteilung der anatomischen Ausgangssituation und somit eine sorgfältigere und zuverlässigere Planung des Eingriffs. Wird die Verfahrenskette zusätzlich um die CAD/CAM-Fertigung der prothetischen Versorgung erweitert, können präzise und vorhersagbare Resultate erzielt werden. | |
Dr. Iris Brader, MSc Die Endodontie hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und ist zudem durch eine Vielzahl von technischen Entwicklungen – wie NiTi-Feilen, Endodontiemotoren, elektrometrische Längenmessungen usw. – einfacher und sicherer geworden. So sind in den meisten Fällen heute voraussagbare Ergebnisse möglich. Dennoch stoßen die Behandler immer wieder an biologische Grenzen. Dies liegt einerseits an den zum Teil komplizierten und komplexen anatomischen Verzweigungen im Wurzelkanalsystem[1], andererseits auch am Grad der Bakterieninvasion. | |
Dipl.-Stom. Oliver Schneider Die moderne Zahnmedizin ermöglicht es immer mehr, die natürlichen Zähne im Mund des Patienten zu erhalten. Allerdings weisen diese Zähne zunehmend „Gebrauchsspuren“ auf. Durch Abrasion, Attrition und Erosion erfolgt eine Einebnung des natürlichen Höcker-Fissuren-Reliefs. Folgen sind ein deutlicher Verlust an Bisshöhe bis hin zur völligen Auflösung der okklusalen Beziehungen zwischen Ober- und Unterkiefer. | |
Dr. Bret Jacobson Although CAD/CAM technology is having a huge impact on restorative dentistry since its introduction in the dental arena, its application area has so far been limited mainly to the realm of the dental technician. Today, however, CAD/CAM technologies are becoming more clinically prevalent as well. One field in the dental practice which is transformed with digital technology is impressioning. While the conventional impression taking procedure is a challenging, time consuming and costly task, digital impression systems taking three-dimensional, computer-rendered optical scans offer the benefits of higher precision and simplified work processes. | |
Dr. Sebastian Bürklein, Dr. Christian Späth, Prof. Dr. Peter Jöhren Nach der Einführung der digitalen Röntgenologie in den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts wurden zunehmend mehr konventionelle, filmbasierte Röntgengeräte durch digitale ersetzt. Seither hat es eine Reihe von Neuerungen und Modifikationen im technischen Umfeld der digitalen Röntgentechnik gegeben. Diese machen es für den Anwender schwierig, einen Überblick über die aktuell auf dem Markt befindlichen, beziehungsweise in naher Zukunft zu erwartenden technischen Lösungen zu erhalten. Dieser Beitrag soll daher eine komprimierte Übersicht über den derzeitigen technischen Stand auf dem Gebiet der digitalen zahnärztlichen Röntgenologie geben. | |
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Neue Scanverfahren und Anwendungsbereiche eröffnen Chancen ZTM Hans Geiselhöringer, PD Dr. Stefan Holst Die CAD/CAM-Technologie gewinnt im Laboralltag seit Jahren an Bedeutung. Dass das Entwicklungspotential dentaler CAD/CAM-Systeme noch nicht ausgeschöpft ist, zeigt sich in der stetigen Erweiterung der Produktpaletten sowie in der kontinuierlichen Optimierung der Scan- und Softwareverfahren. Dies gilt sowohl für den Einsatz im zahntechnischen Labor als auch im Hinblick auf eine zukünftige Etablierung des Verfahrens im zahnärztlichen Praxisalltag. Bei der Entscheidung für ein geeignetes CAD/CAM-System sind unterschiedliche Kriterien zu berücksichtigen. Dabei stehen die Präzision des Scanners bei der Oberflächenerfassung, eine intuitiv bedienbare Software und eine breite, hochqualitative Produktpalette für Restaurationen sowohl auf natürlichen Zähnen als auch auf Implantaten im Vordergrund. |
Automatisierte Fertigung individueller Kronen und Brücken durch Lasersintern ZTM Thomas Thiel Zahnersatz entsteht immer häufiger in automatisierten Fertigungszentren und zunehmend wird hier ein von EOS (D-Krailling) entwickeltes Produktionsverfahren eingesetzt: Per e-Manufacturing auf Basis der Lasersintertechnologie ist eine schnelle, kostengünstige und somit effiziente Fertigung von Kleinserien mit stark individualisiertem Charakter bei hoher Qualität und Präzision möglich. | |
Innovative Software geht vom zahnärztlichen Denken aus Dr. Frank Schaefer, Dr. Dagmar Schaefer Moderne bildgebende Verfahren sind die Grundlage neuer klinischer Vorgehensweisen der zahnärztlichen Diagnostik und Therapie. So gilt die 3D-Planung von Implantationen auf Basis von digitalen Bilddaten als anerkanntes Verfahren der dentalen Implantologie und verschiedene Systeme stehen hierzu zur Auswahl. Im Folgenden werden die übliche Vorgehensweise bei der 3D-Planung von Implantationen mit anschließender schablonengestützter Implantatinsertion analysiert und mögliche Schwachstellen aufgezeigt. Zugleich wird das neue System CTV (PraxisSoft, D-Erfurt) vorgestellt, das vom zahnärztlichen Denken ausgehend speziell für die zahnärztliche Diagnostik und Implantationsplanung entwickelt wurde und aufgrund eines neuartigen Bildprozessors unter anderem detaillierte Schnittbilder und eine vereinfachte Übertragung der Planungsdaten auf das zahntechnische Modell ermöglicht. | |
Zu Besuch bei 3Shape in Kopenhagen Redaktion Holmens Kanal Nr. 7 – mitten im Stadtzentrum Kopenhagens, direkt um die Ecke des Royal Theater und nur 20 Minuten Fußweg von der berühmten kleinen Meerjungfrau entfernt befindet sich der Unternehmenssitz von 3Shape. Offene, lichtdurchflutet-helle Räume schaffen hier eine optimale Umgebung für Kreativität. Und die wird gefordert, denn so Thomas Weldingh (Vice President Sales & Marketing): „Wir sind nicht hier, um die Nr. 2 zu sein.“ Strenge Hierarchien und verkomplizierende Bürokratie sind verpönt. Jung, dynamisch-kraftvoll, teamorientiert – so sieht sich das auf Scannertechnologie und CAD/CAM-Software spezialisierte Unternehmen. | |
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