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Issue November 2008

Gastkommentar

Prof. Dr. Ralph G. Luthardt

Der Bereich der Abformmethoden entwickelt sich stetig weiter und aktuell steht in diesem Zusammenhang insbesondere das Thema abformfreie Praxis im Fokus. Nur durch die Analyse, ob eine neue Technologie eine nennenswerte Verbesserung gegenüber den bereits verfügbaren, konventionellen Methoden darstellt, kann beurteilt werden, ob und in welchen Situationen diese ernsthaft als Alternative in Betracht kommt. Aber was genau ist eigentlich gemeint, wenn von einer präzisen Abformung die Rede ist? Wir wissen: Der wunde Punkt indirekt gefertigter Versorgungen sind die Restaurationsränder. Ungenauigkeiten in diesem Bereich können zu Sekundärkaries und einer Zerstörung des Parodonts führen. Die Frage aber, wie präzise eine Abformung sein muss, um die­se Risiken auszuschließen, wurde bislang nicht beantwortet.

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IndicesAbformung | intraorales Scannen | extraorales Scannen


Inhaltsverzeichnis
 

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PerioSim©: Haptics-based virtual reality dental simulator

Maxim Kolesnikov M.S., Prof. Dr. Arnold D. Steinberg, Prof. Dr. Miloš Žefran, Prof. Dr. James L. Drummond

Tactile skills training, so necessary in dentistry, is very time-consuming, and requires extensive one-on-one instructor-student interaction. Since many problems arise from the traditional training procedure, the University of Illinois at Chicago (UIC) has set up a research project with the aim of creating a haptics-based, virtual reality dental simulator system (PerioSim©) suitable for training students in various dental procedures. The simulator should facilitate students’ development of ne­cessary tactile skills, provide unlimited practice time and require less student-instructor interaction while helping students learn basic clinical skills more quickly and effectively.

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IndicesHaptics | computer-assisted training | dental education | dental simulator


Weichteildarstellung auf Basis von DICOM-Daten dentaler DVT-Geräte

Sami Eletr, Dr. Florian Gebhart, Keyvan Sagheb, Dr. Dr. Florian Guy Draenert

Die digitale Volumentomografie (DVT) ist ein dentales Bildgebungsverfahren mit wachsender Bedeutung. Doch während die Darstellung von DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine)-standardisierten DVT-Datensätzen insbesondere im Knochenfenster für die Planung implantologischer Eingriffe mit DICOM-basierten Programmen bekannt ist, wurde der Weichteilfensterdarstellung bislang kaum Beachtung geschenkt. In einer retrospektiven Studie untersuchten wir das Potential von DICOM-Datensätzen verschiedener DVT-Geräte bezüglich ihrer Weichteildarstellung in einem üblichen DICOM-Viewer (OsiriX von OsiriX Foundation, CH-Geneva, für Mac-Betriebssysteme von Apple, US-Cupertino).

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IndicesRöntgen | DVT | DICOM | Weichteildarstellung


Neuer postgradualer Masterstudiengang: Clinical Dental CAD/CAM

Prof. Dr. Bernd Kordaß

CAD/CAM steht in der restaurativen Zahnmedizin für Entwicklungen der Arbeitsabläufe und Prozessketten, die die Zukunft der Zahnmedizin und Zahntechnik entscheidend mitbestimmen werden: Bislang stand bei festsitzenden Restaurationen die individuell manuell gefertigte Versorgung im Fokus. In Zukunft jedoch wird der automatisiert oder halbautomatisiert, mehr oder weniger industriell hergestellte Zahnersatz, der durch „individualisierte“ Konzepte gekennzeichnet ist, in den Vordergrund treten. Deshalb wird an der Universität Greifswald in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Computergestützte Zahnheilkunde (DGCZ) ein neuer Masterstudiengang vorbereitet: Clinical Dental CAD/CAM.

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IndicesWeiterbildung | Masterstudiengang | CAD/CAM


Minimalinvasive Implantologie mittels navigierender Chirurgie. Indikationen und Fallbeispiele

Dr. Annette Felderhoff-Fischer

Computerassistierte Planungs- und Versorgungskonzepte ermöglichen heute mittels 3D-Diagnostik durch CT oder DVT bei elektiven implantologischen Eingriffen eine Insertion von Implantaten ohne Bildung eines Mukoperiostlappens bei Sofortbelastung der Implantate durch präoperativ gefertigten provisorischen oder definitiven Zahnersatz. Klinische Voraussetzungen sind unter anderem ein ausreichendes Angebot an Alveolarknochen, eine breite keratinisierte Gingiva und eine intraoperativ erzielte Primärstabilität der Implantate von 35 Ncm. Die navigierte Chirurgie bietet des Weiteren auch die Möglichkeit, die Anzahl der operativen Eingriffe zu verringern und diese so minimalinvasiv wie möglich zu gestalten, wie anhand ausgewählter Patientenfälle aufgezeigt wird.

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IndicesImplantologie | 3D-Planung | Bohrschablone


Optimierte Einzelzahnversorgung mit chairside-gefertigtem Inlay

Dr. Friederike Knolle

Mit der Entwicklung des CAD/CAM-Systems CEREC (Sirona Dental Systems, D-Bensheim) legten Prof. Dr. Werner Mörmann, wissenschaftlicher Leiter der Station für Computer-Restaurationen der Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie an der Universität Zürich, und Dr. Marco Brandestini vor über zwanzig Jahren den Grundstein für die Chairside-Herstellung hochwertiger und passgenauer Keramikrestaurationen. Nicht nur für den Behandler ergaben sich hierdurch zahlreiche Vorteile, auch für den Patienten lassen sich die Behandlungen seitdem wesentlich angenehmer gestalten, da die Herstellung und Eingliederung der definitiven Versorgung innerhalb einer Sitzung erfolgen können. Die Anfertigung eines Abdrucks und die temporäre Versorgung mit einem Provisorium entfallen.

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IndicesCAD/CAM | Inlay | Vollkeramik | virtuelle Modellation


Ready to order: Fräszentrum eröffnet!
Nach erfolgreichem Abschluss der Beta-Testphase mit rund 100 Dentallaboren stellte Heraeus Kulzer (D-Hanau) der Fachpresse am 9. Oktober 2008 offiziell das neue CAD/CAM-System cara® vor. Dieses sieht das Scannen und Konstruieren im Labor und die anschließende Zentralfertigung im Fertigungs-Center Hanau vor (DIGITAL_DENTAL.NEWS berichtete bereits ausführlich in Ausgabe Juni 2008).

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Fertigung einer Stegkonstruktion aus Zirkoniumdioxid

ZTM Martin Knab

Die Herstellung von Kronen und Brücken mittels CAD/CAM-Verfahren hat sich in der Zahntechnik etabliert und neue Werkstoffe, Zirkoniumdioxid sei als prominentes Beispiel genannt, kommen zum Einsatz. Doch nach wie vor sind die Investitionskosten in ein entsprechendes CAD/CAM-System immens. Damit sich die Anschaffung dennoch für das Dentallabor lohnen kann, muss ein solches System eine hohe Flexibilität garantieren, idealerweise sowohl durch eine umfangreiche Materialauswahl als auch die Abdeckung möglichst vieler zahntechnischer Bereiche und Techniken. 

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IndicesCAD/CAM | Zirkoniumdioxid | Zirkonsteg | virtuelle Modellation


Vollkeramik als Standard?

Prof. Dr. Peter Pospiech

Das Ziel jeder restaurativen Tätigkeit des Zahnarztes ist, verloren gegangene Zahnhartsubstanz aus ästhetischen und funktionellen Gründen zu ersetzen, da bislang eine Heilung im Sinne einer restitutio ad integrum noch nicht möglich ist. Die Anforderungen an die zu verwendenden Werkstoffe ergeben sich dabei zwangsläufig von selbst. Sie müssen die gleichen physikalischen Daten aufweisen wie die Zahnhartsubstanz.

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IndicesVollkeramische Systeme | CAD/CAM | Computer Aided Material Design


Die Abrechnung digitaler Behandlungsmethoden

ZMV Sabine Schröder

Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der derzeit gültigen Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) im Jahr 1988 spielten digitale Technologien im Rahmen zahnheilkundlicher Behandlungen noch eine sehr untergeordnete Rolle und fanden daher quasi keine Berücksichtigung. Doch die Bedeutung computergestützter Methoden hat sich im Laufe der Jahre massiv verändert. Heute bietet dieses Gebiet vielfältigste Optionen, die verstärkt genutzt werden.

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IndicesAbrechnung | CAD/CAM | digitales Röntgen | Laser | navigierte Implantologie


DICOM-Viewer mit Fusions-Funktion
Mit der Software MedicView 3D Fusion stellt ic med (D-Halle) einen neuen DICOM-Viewer vor, der es Anwendern digitaler Volumentomografen ermöglicht, mehrere Einzelscans zu einer 3D-Rekonstruktion des Gesamtbildes zusammenzufügen und dieses für die Befundung oder Therapieplanung zu bearbeiten. In die neue Softwareversion wurden die Bearbeitungstools des DICOM-Viewers MedicView 3D übernommen.

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Vom Web 2.0 zum Web 3.0 - Online-Konzepten auf der Spur

Redaktion

Der Begriff Web 2.0 hat sich wie ein Lauffeuer in der Online-Welt verbreitet und gibt den weltweit über 1,3 Milliarden Usern des World Wide Web einiges an Fragen auf: Handelt es sich bei Web 2.0 um ein Marketing-Schlagwort oder um eine neue Internettechnologie? Was genau bezeichnet der Begriff?

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IndicesInternet | semantische Technologien | Web 2.0-Anwendungen | Community-Plattform


Zwei neue CAM-Systeme
Die Lycodent GmbH mit Unternehmenssitz in Karlsruhe präsentiert zwei neue Fräsanlagen: Pluramill D40 mit vier Achsen und Pluramill D50 mit fünf Achsen. Die Maschinen, die mit jeweils zwei Arbeitsstationen bestückt sind, eignen sich sowohl für den Einsatz in kleinen gewerblichen Laboren als auch in Fräszentren. Die Bedienung ist PC-basierend und leicht erlernbar. Zudem wurde in die Steuerung das Jobmanagement integriert.

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Lasereinsatz in der Offizierslounge Rosinenbomber

Redaktion

Mit den Laser-Erlebnistagen 2008 bietet das Unternehmen Henry Schein (D-Langen) in ganz Deutschland informative Fortbildungsveranstaltungen zur Laserzahnheilkunde für Zahnmediziner, die auf diesem Gebiet erste Erfahrungen sammeln möchten. Fünf dieser Erlebnistage – mit insgesamt rund 150 Teilnehmern – fanden auch in der Bundeshauptstadt Berlin statt. Als Location diente hier unter anderem die Offizierslounge Rosinenbomber im Flughafen Berlin-Tempelhof, der zum 31. Oktober 2008 für den Luftverkehr geschlossen wurde. 

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IndicesLaserzahnheilkunde | Nd:YAG-Laser | Er:YAG-Laser, Diodenlaser


BEGO öffnet Produktion für das STL-Format
Zahntechniker, die mit CAD-Komponenten arbeiten, die die Konstruktionsdaten im offenen STL-Format generieren, erhalten nun die Möglichkeit, ihre Aufträge durch BEGO (D-Bremen) fertigen zu lassen. Hierzu wurde der neue BEGO Medical Online-Shop mit einem Orderportal bereitgestellt. Die Übermittlung der Daten an die BEGO MEDIFACTURING® Fertigungszentrale erfolgt per Mausklick.

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Feuerwerk der digitalen Fotografie - Die Highlights der photokina 2008

Redaktion

Vom 23. bis 28. September öffnete die photokina in Köln für mehr als 169.000 Besucher ihre Pforten – ein neuer Besucherrekord, der alle Erwartungen übertraf. Sechs Tage lang präsentierten 1.523 Anbieter aus 49 Ländern auf der weltweit größten Fotomesse neue Produkte und Innovationen rund um die Themen Bildgebung, -bearbeitung und -übertragung. Fotoausstellungen, Sonderaktionen verschiedener Hersteller und Organisationen, Vorträge und Workshops bildeten das spannende wie fachlich fundierte Rahmenprogramm. Nicht nur für professionelle Fotografen war die Messe daher ein absolutes Spitzenevent, auch für den ambitionierten Hobbyfotografen lohnt sich der Blick auf die Neuvorstellungen der Fotobranche, denn erneut zeichneten sich auf der internationalen Leitmesse zukunftsweisende digitale Trends ab.

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IndicesSensortechnik | Spiegelreflexkameras | Pixelrekorde | Fototrends | Online-News


Rätselhaft
 

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e-Manufacturing by EOS

Redaktion

Eine jährliche Umsatzsteigerung von circa 15 % seit dem Jahr 2001 ... 59,7 Millionen Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2006 / 2007 ... weltweit 250 Mitarbeiter, davon über 200 am Unternehmenshauptsitz in Krailling bei München ... Vertrieb in über 30 Ländern ... zahlreiche Auszeichnungen wie TOP 100 als eines der 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand in den Jahren 2005, 2006 und 2007 sowie als einer der 100 besten Arbeitgeber Deutschlands im Jahr 2008 ... Das Unternehmen, das hinter diesen Fakten steht, ist die Electro Optical Systems GmbH (EOS) – Hersteller von Lasersintermaschinen samt Software und entsprechender Werkstoffe und seit 2002 laut eigenen Angaben Weltmarktführer. Bereits gut zwei Jahre ist EOS nun auch im Dentalmarkt aktiv.

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IndicesRapid-Prototyping | Stereolithografie | Lasersintertechnik | Cobalt-Chrom


GAMMA Informations- und Servicetage
Mit einer Roadshow quer durch Deutschland bietet das Unternehmen Gamma (A-Klosterneuburg), Spezialist in Sachen Funktionsdiagnostik, Kunden und Interessenten Informationen und Serviceleis­tungen aus einer Hand. So werden bei den Terminen verschiedene Vorträge sowie die Möglichkeit einer technischen Überprüfung der Registriersysteme CADIAX® Compact beziehungsweise Diagnostic geboten. Zu den Veranstaltungsstationen gehörten bereits Stuttgart, Berlin, Ratingen, Frankfurt und Jena.

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Veranstaltungen
 

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Kleinanzeigen
 

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