Issue May 2008 | |
Gastkommentar Prof. Dr. Christoph Bourauel In den vergangenen Jahren konnte auf den Gebieten der bildgebenden Verfahren, der Computer-Hard- und Software sowie der Sensortechnik und der dreidimensionalen Druckverfahren eine geradezu unglaubliche Leistungssteigerung beobachtet werden. Die Verknüpfung von deutlich gesteigerter Auflösung der Tomografiesysteme, anspruchsvoller und schneller dreidimensionaler Computergrafik, und der generellen Geschwindigkeitssteigerung der Rechnersysteme und der Software haben die Entwicklung und Einführung von computergestützten Implantologiesystemen in den klinischen Alltag erst ermöglicht. | |
Inhaltsverzeichnis
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Dreidimensionale Analyseverfahren beim Einsatz dentaler CAD/CAM-Technologien Dr. Sebastian Quaas, Dr. Heike Rudolph Dreidimensionale Analyseverfahren ermöglichen Einblicke in Herstellungsprozesse, in Materialverhalten oder in die Passung CAD/CAM-gefertigter Restaurationen. Dieser Artikel soll einen Überblick über 3D-Prüfmethoden für CAD/CAM-Systeme und ihre Einzelkomponenten sowie für die Anwendung moderner dentaler Werkstoffe geben. Mit dem Einsatz aktueller Prüfmethoden sowie der Skizzierung zukünftiger Entwicklungen zur Werkstoffprüfung soll die Entwicklung und Bewertung von Medizinprodukten bis hin zu Therapiekonzepten verbessert werden. | |
Krankenschwester-Roboter schwärmen aus EU-Projekt IWARD unter Leitung des Fraunhofer IAO Seit einem Jahr wird unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) das EU-Projekt IWARD (Intelligent robot swarm for attendence, recognition, cleaning and delivÂery) durchgeführt. Ziel der zehn beteiligÂten Forscherteams aus sieben Ländern ist es, zusammen eine Krankenschwester-Roboter-Kolonne zu entwickeln. Betreut wird das Projekt von den Diplom-Informatikern Thomas Schlegel und Simon Thiel. Die beiden Wissenschaftler gaben der Redaktion der DIGITAL_DENTAL.NEWS Auskunft über die Ziele sowie den derzeitigen Stand von IWARD. | |
Zwischenschritt Presstechnik Nutzung der digitalen Möglichkeiten für abdruckfreie Produktion einer Brücke ZTM Kerstin Straßburger, ZT Jens Richter Die Sinterverbundkronen- und Brückentechnik wird mit Hochdruck entwickelt. Für den direkten Einsatz fehlen dem Anwender jedoch Materialien und Software. Allerdings kann in Anbetracht der derzeitigen Möglichkeiten bereits heute mit etwas Spitzfindigkeit die abdrucklose Brücke gefertigt werden. Verbunden damit ist nicht der Hang zu chairside-gefertigten Restaurationen, sondern vielmehr die Nutzung der erweiterten Verblendmöglichkeiten.
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Herstellung implantatgetragener vollkeramischer Brücke mittels CEREC und inLab Dr. Ralf-Torsten Bernhardt Metallische Suprakonstruktionen auf Implantaten sind bisher die Regel. Das Durchschimmern des Metalls bei dünner Gingiva erweckte jedoch den Wunsch, Keramiken auch bei der prothetischen Versorgung enossaler Implantate zu verwenden. Die biokompatiblen Eigenschaften und die zahnfarbene Keramik sprachen für einen vermehrten Einsatz dieses Materials bei implantatgetragenem Zahnersatz. Dank der CAD/CAM-Technologie wurde die breite Anwendung vollkeramischen Zahnersatzes vorangetrieben und infolgedessen wurde das Interesse nach Fertigung von implantatgetragenem Zahnersatz mittels CAD/CAM-Technologie größer. | |
Digital geplantes Dauerprovisorium als Sofortversorgung nach der Implantation ZTM Dirk Seiring Patienten, die heute mit dem Wunsch nach einer hochwertigen Implantatversorgung in die Zahnarztpraxis kommen, sind in der Regel sehr gut informiert und haben klare Vorstellungen vom Ablauf der anstehenden Behandlung. Dabei akzeptiert kaum ein Patient, die Praxis nach einer Behandlung zahnlos zu verlassen. Die Aufgabe von Zahnarzt, Chirurg und Zahntechniker ist es daher, für jeden Patienten eine individuell akzeptable Lösung zu finden. Dank neuester strahlungsarmer, bildgebender Verfahren und verschiedener Planungssysteme können dreidimensionale Aufnahmen der Mund- und Kiefersituation genutzt werden, um virtuell genaueste Informationen zur optimalen Implantatposition für den chirurgisch tätigen Zahnarzt oder Kieferchirurgen zu ermitteln. | |
Qualitätssicherung und Standardisierung in der Implantologie ... ... dank dreidimensionaler Implantatplanung ZA Heiko Grusche Im März vergangenen Jahres war in einem Bericht in der Zeitschrift FOCUS (FOCUS Magazin Verlag GmbH, D-München), der sich mit dem Thema Implantate beschäftigte, zu lesen: „Implantologie sei das Rotlichtmilieu der Zahnheilkunde … Hier tummeln sich Blender und Abzocker“ [FOCUS Nr. 10, 2007]. Dieser Satz kam aus dem Mund eines Kollegen und Kieferchirurgen. Wie sieht es mit dem Wahrheitsgehalt einer solchen Aussage aus? | |
37. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie | |
Die Laserzahnheilkunde in der täglichen Praxis | |
Zirkoniumdioxid ist nicht gleich Zirkoniumdioxid Über die Risiken von „Billig-Werkstoffen“ Dr. Martin Groten, Stephan Domschke, Manfred Kern Zirkoniumdioxidkeramik hat sich für Kronen- und Brückengerüste im Seitenzahnbereich, für Abutments in der Implantatprothetik sowie für Primärkronen von teleskopierenden Doppelkronen bewährt.
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Digitale Abformung - ein weiterer Schritt in die digitale restaurative Zahnheilkunde
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Rätselhaft | |
Vom "Goldschlagen" zum Laser-Schmelzen Zu Besuch bei BEGO Redaktion (Teil 2) Im ersten Teil dieses Beitrags wurde ein Überblick zu dem CAD/CAM-Fertigungskonzept BEGO MEDIFACTURING® geboten: Scannen und Konstruieren erfolgen im zahntechnischen Labor, die Herstellung der Gerüste mittels des Laserschmelz-Verfahrens (SLM) in der Fertigungszentrale von BEGO (D-Bremen). Erläutert wurden das SLM-Prinzip, geplante Software-Erweiterungen und wie die Daten, die die Kunden an BEGO übertragen, dort weiterverarbeitet werden. Nachdem Teil 1 die allgemeine Beschreibung der Produktionsabläufe umfasste, folgen nun eine detaillierte Vorstellung der eingesetzten Lasertechnologie und eine Übersicht des Materialangebots. Außerdem werden die umfangreichen Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Unternehmen BEGO thematisiert. | |
Modern und wirtschaftlich - ein Praxiskonzept in Bayern Redaktion Seit seiner Kindheit zeichnet sich Dr. Eno Akpan durch eine große Technikaffinität aus. Schon damals hat ihn interessiert, wie Dinge funktionieren, welche Möglichkeiten sich hierdurch ergeben und Spielzeuge wurden gern mal auseinander genommen – immer offen für Neues. Den Kinderschuhen entwachsen ging er für seine Dissertation, die 1999 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg erfolgte, schließlich der digitalen Röntgentechnologie auf den Grund. Sein zahnmedizinisches Studium in Heidelberg absolvierte er in den Jahren 1991 bis 1996. Von diesem Zeitpunkt bis zu seiner Dissertation war er zudem als Lehrbeauftragter der Poliklinik für zahnärztliche Prothetik der Universität tätig. | |
Zirkoniumdioxid online: Exponentielles Zugriffswachstum | |
Virtuelle Akademie - mit E-Learning immer auf dem neuesten Stand Redaktion Die Halbwertszeit von Wissen hat sich in den letzten Jahren drastisch verkürzt: In immer kleineren Abständen muss vorhandenes Wissen aktualisiert werden, um überhaupt wettbewerbsfähig zu bleiben. Lebenslanges Lernen wird in unserer Informationsgesellschaft zu einer Notwendigkeit. Gerade der zahnmedizinische Bereich erlebt laufend Neuentwicklungen und Änderungen sowohl im klinischen als auch im administrativen Bereich. Da der Alltag jedoch selten eine längere Auszeit für umfassende Lehrgänge erlaubt, ist es nicht nur wichtig, kompakte Seminare, sondern auch zeit- und ortsunabhängige Fortbildungen wahrnehmen zu können. E-Learning bietet eine zeitlich wie räumlich flexible Möglichkeit des Lernens, die den heutigen Anforderungen entspricht. | |
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